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Lieferantenüberprüfung in Italien -
Privat- und Wirtschaftsdetektei AS International

Ein grosser Discounter in Südwestdeutschland wollte sein Sortiment erweitern und plante, einen neuen Zulieferer aus Italien in seinen Lieferantenstamm aufzunehmen, der sich auf besonders verarbeitete Fleischprodukte spezialisiert hatte. Vorausgegangen waren ausführliche Marktforschungen, mit Kundenbefragungen, mit Testläufen in einigen ausgewählten Filialen.

Eine solche Umstellung des Warensortiments hat immer weitreichende Konsequenzen, denn es sollen langfristige Lieferverträge abgeschlossen werden, an die sich alle Partner genauestens halten müssen. Die Erprobungsphase war erfolgreich abgeschlossen worden, und die befragten Kunden hatten sich überwiegend positiv zu der Frage geäussert, ob man diese Produktlinie aufnehmen sollte. Besonders beliebt war ein Räucherschinken, der als „Top-Produkt“ bei den Probeläufen reissenden Absatz gefunden hatte. Damit sollte nun angefangen werden.

Was sollten wir, die Detektive von der Detectei-AS bei dieser Geschichte in Italien tun?

Der Besitzer der Ladenkette war einige Male von Lieferanten bitter enttäuscht worden. Anfangs wurde alles versprochen, und als es zur täglichen Zusammenarbeit kommen sollte, da stellte sich heraus, dass manche der Versprechungen leere Worte gewesen waren. Wir, die Detektive von der Detectei-AS sollten den ersten LKW-Konvoi, der die Ware aus Italien heranbringen sollte, diskret beschatten und mal schauen, wie der Transport durchgeführt wurde.

A13Die geplante Strecke sollte teilweise die A 13 sein, die Brenner- Autobahn, die ja zur berühmtesten Rennstrecke über die Alpen geworden ist. Der Lieferant besass mehrere Fabriken, aus denen die Waren mit verschiedenen Lastwagen und auf  
unterschiedlichen Strecken nach Deutschland gebracht werden sollten.

Wir, die Detektive der Detectei-AS sollten unauffällig mit in Italien zugelassenen Autos die LKWs verfolgen und darauf achten, ob die Touren mit professionellen Fahrern abgewickelt würden, die sich genau an die Regeln halten, die die vereinbarten Strecken einhielten, und ob mit dem Lieferanten auch eine zuverlässige Belieferung „just-in-time“ vereinbart werden konnte.
Wir wurden mit allen Informationen ausgestattet, die wir brauchten, um die Standorte zu finden, von denen die Transporte auslaufen sollten.

Und da bereits passierte es: einer der Lastwagen war nicht da, wo er hätte sein sollen. Es gab hektische Telefonate mit unserem Auftraggeber, und er fand heraus, dass uns eine falsche Adresse mitgeteilt worden war. Gut, wir fuhren zu der neuen Adresse, und dort war tatsächlich der Lastwagen, der auch gerade beladen worden war.

Aber – etwas anderes fiel uns auf: der Name, der an der Fabrik angebracht war, war ein anderer als er hätte sein müssen. Wurde hier der Versuch unternommen, unserem Auftraggeber eine andere Ware zu liefern als vereinbart worden war?
Wir nahmen erneut Kontakt mit unserem Kunden auf, und der gab uns die Anweisung, dass wir diesen Wagen besonders sorgfältig beobachten sollten, dass wir aber nicht länger verzögern sollten.
Als die LKWs allmählich am Brennpass ankamen, versammelten sie sich alle auf einem Rastplatz, die Fahrer machten ihre vorgeschriebene Pause, tankten ihre Laster voll und hielten noch eine letzte Absprache untereinander. Wir hatten einige sehr gute Mikrophone dabei, so dass wir auch mithören konnten, was die Herren besprachen – es schien aber alles in Ordnung zu sein.

Die Allgäuer Alpen

Die Kolonne – immerhin fünf grosse Lastwagen – nahm Fahrt auf in Richtung Frankfurt am Main. Der „besondere“ Wagen fuhr immer an dritter Stelle.

Alle Wagen liefen pünktlich bei dem Kunden ein und stoppten vor dem Kühllager. Wir schlichen uns unauffällig dazu, inzwischen hatten wir nur noch ein einziges Beobachtungsfahrzeug im Einsatz, und machten den Speditionsleiter darauf aufmerksam, welches der „besondere“ Wagen war. Dessen Ladung wurde als erste kontrolliert, die Papiere wurden kritisch geprüft, und dann stellte sich heraus, dass diese Ware in der Tat nicht dem entsprach, was unserem Auftraggeber, dem Discounter zugesagt worden war.
Der Auftraggeber nahm sofort Kontakt mit dem Lieferanten auf und bemühte sich um eine Erklärung.

Wir erfuhren später, dass es zwar kein richtiger Betrugsversuch war, den der italienische Lieferant versucht hatte, aber erst als damit gedroht worden war, den ganzen Vertrag wieder zu kündigen, kam die volle Wahrheit heraus: die eigentlich vorgesehene Ware war leider nicht termingerecht fertig geworden, und so hatte der Lieferant versucht, ein wenig mit anderem, wenn auch ebenfalls gutem Material „auszuhelfen“.

Wenn wir diesen „kleinen Unterschied“ nicht beobachtet hätten, dann hätte der erste Auftrag schon mit einer groben Unregelmäßigkeit begonnen. So aber sass dem Lieferanten der Schreck tief in den Knochen – bereits die kleinste verschwiegene Abweichung von den Vereinbarungen könnte sehr schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.

Unsere Erfahrung ist Ihr Vorteil!


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