Privat- und Wirtschaftsdetektei AS International: Heidelberg, Perle im Rhein-Neckar-Kreis
Die Stadt Heidelberg, mitten im Rhein-Neckar-Kreis gelegene bedeutende Stadt der Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung und Industrie, gehört sicher zu den bedeutendsten Plätzen in Deutschland und Mitteleuropa. Der Fund eines der Vorläufer des Neandertalers, des Homo heidelbergensis, belegt, dass die Menschen schon immer gern in dieser Gegend gelebt haben.
Aber trotz dieser wichtigen Funktionen wird auch hier der Einsatz einer leistungsfähigen Wirtschaftsdetektei benötigt – zumindest hin und wieder.
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Die berühmte Einkaufsstrasse in der historischen Altstadt gilt für viele als die längste Fussgängerzone in Deutschland. Die Stadt zieht Touristen aus aller Herren Länder an, Studenten aus der ganzen Welt lernen und arbeiten hier – und so kann es eben passieren, dass wir einen Ermittlungsauftrag in dieser eigentlich paradiesischen Stadt erledigen müssen.
Einer unserer Stammkunden aus der Nähe von Heidelberg rief uns an und fragte, ob wir an einem grösseren Auftrag interessiert seien – ja, natürlich sind wir das!

Was ist das Besondere daran, dass er sich so umständlich zierte?
Gut – der Reihe nach.
Der Kunde besitzt ein Hotel ausserhalb der Stadt, und wenn grössere Wissenschaftsdelegationen in Heidelberg angesagt sind, dann wohnen die gern in seinem Hotel. Er hat in dem Haus auch international erfahrenes Personal, das einigermassen flüssig die üblichen Fremdsprachen spricht – aber diesmal soll eine Delegation aus Südeuropa kommen – in erster Linie Spanier, Italiener und Griechen. Ob wir ihm hier aushelfen könnten, so seine Frage. Gut, sagten wir, wo ist das Problem – aber wir sind doch keine Kellner - oder was braucht er? Was kann eine Detektei denn hier tun?
Nun, in erster Linie ging es ihm um Hilfe bei dem fremdsprachigen Personal – er brauchte jeweils eine Person für Spanisch, Griechisch und Italienisch – und selbstverständlich Deutsch. Nun, solche Leute könnten wir ja besorgen – aber das wird ein teurer Dolmetscherdienst! Ja, sagte er, das sei ihm klar – und in Wirklichkeit sei das nur die halbe Wahrheit. Was denn sonst noch? Sollen wir ihm auch noch die nationalen Gerichte für seine Gäste kochen? Nein, nein, lehnte er lachend ab – und dann rückte er mit der Wahrheit heraus. Er hatte unter seiner Belegschaft ein paar Leute, denen er nicht mehr vertraute. Er beobachtete seit einigen Monaten, dass die Restaurant-Kasse nicht mehr stimmte. Zwar stimmten die Buchungen mit dem Bargeld in der Kasse überein, aber er wusste genau, dass mehr Umsatz gemacht worden war – nur, wo war das Geld, wo waren die Belege darüber?
Und nun kam ihm diese Delegation ganz recht – er konnte uns in dieser Ausnahmesituation als Aushilfen für Fremdsprachendienste ausgeben, die ausnahmsweise mal einspringen würden. Er würde seinen Mitarbeitern erzählen, wir seien Versicherungskaufleute, die ihm zuliebe ihren Urlaub genommen hätten und – natürlich – wir könnten keine perfekte Hotelarbeit leisten, aber wir seien lernwillig, wenn man uns ein wenig einarbeitet – und sie möchten uns deshalb freundlich und geduldig anleiten…
Ach so, das war also sein Plan.
Die Überwachung von eigenen Mitarbeitern ist immer eine kritische und diffizile Angelegenheit, aber so mag es ja gehen – was wir per Zufall herausfinden, das ist in Ordnung – und wenn wir nichts herausfänden – dann hätte er es wenigstens mal versucht.
Wir holten von befreundeten Detekteien je einen „Griechen“ und „Italiener“ ins Boot, und als der grosse Tag kam, standen wir morgens früh in Kellnermontur vor dem Hotel. Unser Auftraggeber machte uns mit seinen Leuten bekannt, und schon bald waren wir dabei, die Betten zu beziehen, in denen die erwarteten Wissenschaftler am Abend schlafen sollten. Dann wurden die Flure mit Staubsaugern behandelt, die Fenster mussten auch noch geputzt werden – die Arbeit war für manchen von uns gar nicht so fremd – schliesslich hatten wir alle ja selbst Wohnungen, in denen diese Arbeiten auch immer mal wieder anfielen! Nach einigen Stunden hatten wir sogar schon einige Sachen aus dem Hotelbetrieb gelernt, und die Zeit verging ganz flott, niemand langweilte sich.
Die Gäste kamen wie erwartet, bezogen ihre Zimmer, und der normale Hotelalltag begann. Jeder von uns drei „Sprachkünstlern“ hatte einen eigenen „Ausbilder“ zugeteilt bekommen. Was nur wir und unser Kunde wussten: es waren exakt die drei Leute, denen er nicht traute, die uns als „Helfer“ zugeteilt bekommen hatten.
Am dritten Tag bereits hatten sich unsere drei „Chefs“ an uns gewöhnt, es waren drei mittelalte Hotelbedienstete, die sich aber schon viele Jahre kannten. Und allmählich erzählten sie ein wenig aus ihrem Berufsleben – es war ja auch ganz spannend, mal solche „Lehrlinge“ zu haben, bei denen man mal erzählen konnte, was man eigentlich doch für ein Held war…!
Und dann passierte es, dass unser „Grieche“ beim abendlichen Kassenabrechnen beobachtete, dass sein „Vorarbeiter“ einen Teil der Quittungsbelege, die er den Restaurantkunden ausgestellt hatte, aus dem Quittungsblock heraus riss, die dazu gehörigen Beträge plus eine gewisse Menge Trinkgeld aus seiner Revolvertasche - ja, so heissen diese ledernen Geldtaschen mit mehreren Fächern bei Kellnern! – herausnahm und in seine eigene Geldbörse steckte. Als er den fragenden Blick des „Kollegen“ bemerkte, sagte er nur, dass der Chef ihm noch einen Teil des Gehaltes vom letzten Jahr schulden würde… - und bevor er einen langen Streit mit dem „Alten“ anfinge, würde er sich die Summe eben auf diese Weise verschaffen – es würde so wie so keiner merken…. Das machten die anderen genauso – und er nannte genau die Namen der beiden anderen, die jeder einen von uns als Helfer zugeteilt bekommen hatten.
Als wir uns am Abend nach Arbeitsende zu einer Besprechung mit unserem Auftraggeber trafen, war das natürlich Thema Nr. 1 – und dieser Bericht löste grosse Erleichterung bei allen aus – nun wussten wir, dass wir die richtigen Gauner beobachtet hatten – und unser Einsatz war erfolgreich beendet – nur anders, als unsere drei „Ausbilder“ das sahen.
Unsere Erfahrung ist Ihr Vorteil!



