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Privat- und Wirtschaftsdetektei AS International - Was ist denn auf der Alhambra los?

Unsere Kunden in Deutschland könnten den Eindruck gewinnen, dass wir uns mehr um unsere Kunden in España kümmern als um die Kunden in Darmstadt/Hessen, München/Bayern oder Hamburg. Das ist nicht so – denn viele unserer Aufträge, die wir in Spanien zu erledigen haben, sind uns von unseren deutschen Kunden erteilt worden, wenn auch ausnahmsweise nicht der folgende Auftrag, über den wir hier berichten möchten – der kam aus Spanien - aber lesen Sie selbst.

Wir, die Detectei AS, eine deutsche Privat- und Wirtschaftsdetektei, in España als Agencia Detective Privado bekannt, können insbesondere im Rahmen internationaler Geschäftskontakte erfolgreich arbeiten, weil wir nicht nur keine Sprachprobleme in beiden Ländern haben, sondern auch die kulturellen Hintergründe in beiden Ländern kennen. Das erleichtert die Arbeit ungemein.

Provinz Andalusien, mit den Regionen Huelva, Sevilla, Cadiz,
Cordoba, Malaga, Jaen, Granada und Almeria
Provinz Andalusien-Andalucia, mit den Regionen Huelva, Sevilla, Cadiz, Cordoba, Malaga, Jaen, Granada und Almeria
Die Alhambra, diese zum Weltkulturerbe zählende beeindruckende maurische Stadtburg aus dem 13. Jahrhundert, auf dem Sabikah-Hügel von Granada in der südspanischen Provinz Andalusien (aus dem maurischen Wort Al-Andalus) zieht Besucher und Touristen aus allen Ländern magisch an.

Die Prozedur, an die knappen Eintrittskarten für den Nasriden-Palast – Palacios Nazaries – heranzukommen, ist seit vielen Jahren unverändert: man muss sich zum Teil Monate vor dem geplanten Besuch um eine Karte bemühen – sonst steht man ohne Chance auf Eintritt vor dem verschlossenen Tor.
Die Beschränkungen werden zum Schutz der Bauwerke, aber auch im Interesse der Besucher angeordnet – wenn zu viele Besucher gleichzeitig im wichtigsten Palast in der alten maurischen Burg sind, könnte das Bauwerk Schaden leiden – aber auch die Besucher würden kaum etwas von den Schätzen zu sehen bekommen, weil der Publikumsansturm einfach zu gross wäre.

Ein deutsches Tourismusunternehmen, das regelmäßig Busladungen voll mit Gästen nach Spanien fährt, hat auch die Alhambra auf seinem festen Spanien-Programm. Die deutsche Firma ist bei den Wachleuten auf der Alhambra bestens bekannt, und wenn die Busse auf dem Parkplatz auftauchen, wird alles möglich gemacht, dass diese Besucher schnell eingelassen und durchgeschleust werden können. Wenn es regnet, was auch in Granada vorkommt – in der Nähe der Schneeberge der Sierra Nevada - werden die Gäste normalerweise in dem Kloster in der Medina der Alhambra, das nun ein Parador ist, auf einen Kaffee „zwischengelagert“; bei gutem Wetter können sie durch die Zitadelle, die Alcazaba, wandern, bis sie schliesslich das Herzstück der Anlage betreten dürfen.
Trotz der strikten Regelung mit den Eintrittskarten aber entstand immer dann grosses Durcheinander, wenn dieses Touristenunternehmen mit seinen Gästen kam – irgendwie gab es immer ein Riesengedränge, so, als ob die Leute aus Alemania mit eigenen Eintrittskarten anreisen würden. Die Verwaltung der Alhambra war es langsam leid, immer in ärgerliche Diskussionen mit den anderen Besuchern hineingezogen zu werden – immer mussten die anderen Besucher länger warten als vorgesehen. So wurden wir engagiert und erhielten den Auftrag, bei dem Tourismusunternehmen nachzuforschen, wie die Leute das schafften, immer die genau richtige Anzahl Eintrittskarten für ihre Gäste zu haben. Es wurde schon vermutet, dass Bestechung im Spiel sein könnte, und es gab deshalb auch verständlicherweise gehörige Unruhe beim eigenen Personal.

Nun, wir sahen uns die Prozedur an, als die nächste Besuchergruppe aus Alemania anreiste und verwickelten einige der Gäste in Gespräche und fragten sie ein wenig aus. So zum Beispiel, wie sie denn an ihre Eintrittskarten gekommen seien – und wir erhielten immer zur Antwort, dass diese Eintrittskarten beim Unterlagenpaket des Busunternehmers dabei gelegen hatten. Also – über diese Schiene kriegten wir das Problem nicht gelöst.

Dann wandten wir uns an die Geschäftsleitung des Unternehmens in Deutschland. Zuerst wurden wir ein wenig ungnädig empfangen. Als wir uns aber als deutsch-spanische Detektei ausgewiesen hatten, wuchs der Respekt deutlich und spürbar. Wir stellten den Leuten einige wenige Fragen, und bald hatten wir herausgefunden, was wir wissen wollten.
In dem Unternehmern gab es einen Spanien-Manager, der die Kontakte für alle Reisen nach Spanien zusammen hielt und der auch zuständig für die Beschaffung der Eintrittskarten war. Bei unserer professionell angelegten Befragung in Gegenwart seiner Chefs gab er nach einiger Zeit zu, dass er die Eintrittskarten immer selbst drucken liess. Von einem weitläufigen Verwandten, der bei der Besuchsorganisation an der Alhambra beschäftigt war, erhielt er eine Reihe von aktuellen Registriernummern, und diese Karten gab es dann eben zweimal – einmal von der Alhambra herausgegeben und einmal von dem Bus-Manager.
Ja, das war die Antwort auf alle Fragen – es gab danach noch einen langwierigen Briefwechsel zwischen der Alhambra-Verwaltung und dem Busunternehmen, sodann gab es eine dicke Entschädigungszahlung – aber zuerst gab es zwei fristlose Entlassungen: eine beim Busunternehmer, und eine auf der Alhambra!

Unsere Erfahrung ist Ihr Vorteil!


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